• Katja Hahn, Kinderphysiotherapeutin

Warum bist Du Physiotherapeutin geworden?
Das war eher ein Glück über Umwege. In meiner Jugend wollte ich Sonderpädagogik studieren und mit Kindern, mit besonderen Bedürfnissen arbeiten. Ich habe dann etwas anderes studiert und bin erst später Physiotherapeutin geworden. Dann habe ich mich auf Pädiatrie und Neurologie spezialisiert und arbeite jetzt mit viel Freude in diesem Bereich und letztendlich auch mit Kindern und Menschen, mit besonderen Bedürfnissen. Alle Wege führen nach Rom.

Was liegt Dir bei einer guten Behandlung am Herzen?
Mir liegt am Herzen, dass meine Patienten etwas wertvolles für den Alltag mitnehmen können. Sie in ihrem Lebensumfeld und in ihren Möglichkeiten zu sehen und gemessen daran gemeinsam ein Ziel zu formulieren. Dazu gehört – vor allem bei Kindern – eine gute Anleitung und Zusammenarbeit mit den Eltern. Es ist mir wichtig, dass sie verstehen wie motorische Entwicklung abläuft, um dann motorisches Lernen über Motivation und Begeisterung anregen zu können.

Was macht Dich in deinem Beruf glücklich?
Zu sehen wie unterschiedlich alle Menschen sind, wie unterschiedlich ihre Wünsche und Bedürfnisse sind, an denen wir uns als Therapeuten orientieren. In meinem Beruf bekomme ich viel Wertschätzung von meinen Patienten und möchte diese auch zurückgeben.

Was war ein schöner Moment in der Physiotherapie?
Es ist immer ein schöner Moment, wenn man mit den Patienten ein gesetztes Ziel erreicht und die damit einhergehende Freude bzw. die Freude der Eltern über die Fortschritte ihrer Kinder erlebt.

Wie verbringst Du einen freien Tag in Kaiserslautern?
Mit Freunden und Familie zusammen Zeit zu verbringen ist etwas Wunderbares.

Was möchtest Du den Patienten mitgeben?
Ich möchte ihnen mitgeben, dass es sich lohnt am Ball zu bleiben.

Wie lautet dein Motto?
Carpe diem!